Auch eine Studie von der Dating-Plattform Elite-Partner kommt zu diesem Ergebnis.Demnach geben 38 Prozent der gut gebildeten Frauen ihrer Kompromisslosigkeit die Schuld, dass sie keinen Partner haben.18 Prozent der Akademikerinnen müssten sich jedoch zu diesem Schritt entschließen, um einen Partner zu finden.

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Im Laufe seiner Gespräche mit Frauen begegnete er solchen wie Kim (29).

Diese beklagte sich, dass die Männer, mit denen sie zusammenkommt, nach sechs Monaten wieder aus ihrem Leben verschwänden.

Erst habe oft das Studium Priorität, dann die Karriere, vielleicht noch Freunde treffen und dann ist da noch der Yogakurs am Wochenende.

Die "Rushhour des Lebens" nennt Psychologin Caroline Erb diese Phase um die 30.

Dazu gehört sicherlich auch für die Männer, in die Revision zu gehen.

Immerhin: Koidls Buch "Der letzte Scheißkerl" ist in der Kategorie "Ratgeber für Männer" bei "Amazon" schon auf Platz sechs.

Die studierten Frauen bezeichneten sich im Vergleich zu Nicht-Akademikerinnen als besonders wählerisch: 45,1 Prozent nannten sehr hohe Ansprüche, die bei der Partnerwahl greifen und keine Kompromisse zulassen, als Top-Grund dafür, ohne Partner zu leben.

Professor Hans-Peter Blossfeld, der an der Universität Bamberg Familienforschung betreibt, sieht die Gründe für diese Meinung in den tradierten Rollenbildern: Lieber bleiben gebildete Frauen alleine, als eine Beziehung mit einem Partner einzugehen, der ein niedrigeres Bildungsniveau, ein geringeres Einkommen und einen niedrigeren Status vorzuweisen hat als sie selbst.

Beim Traurigen sollten Frauen Ansagen machen, was seine romantischen Erwartungen angeht, beim Chef-Typ Gelassenheit und Geborgenheit vermitteln.